Kategorie: Leben & Gedanken

Kurze Gedanken in Text und Bild

  • Doomerzyklen

    Leute fangen an, darüber zu schreiben, dass wir in einer „Collapse-Gesellschaft“ leben und machen sich darüber Gedanken, wie sie mit dieser Tatsache umgehen können.
    Anstatt groß meine eigenen Gedanken dazu zu schreiben, wie ich es schon einmal getan habe, werde ich hier eher die Zitate aus drei unterschiedlichen Artikeln sprechen lassen.

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    Fediverse-Reaktionen
  • Decluttering My Past

    Today, purpose and consumption are the most important considerations when an item is about to enter our household. I wholeheartedly believe that books are meant to be read, games are meant to be played, tools are meant to be used, and music is meant to be listened to. On top of that, I try to acquire something only if it helps me with a task at hand or acts as a timeless source of inspiration.

    Stephan Max


    This year, we started the process of getting rid of my desk and everything in the office since I won’t be working from home anytime soon. This week, I realized that a lot of the gear is tied to my former life as a musician (three guitars) and, of course, as a podcaster. Will I ever pick up the suitcase with my beloved Rødecaster again? Right now, I have no use for it. Maybe, deep down, I’m afraid that letting go of these old items means letting go of my former self.

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  • Going Bilingual

    As it’s quite obvious, German is my native language. But of course, English has always been a part of my life. I remember that back in the day, the first Yu-Gi-Oh! cards I bought were only available in English. So I had to translate them myself with the help of a book, because the internet wasn’t like it is today! 😱

    Nevertheless, when I signed up for Twitter in 2009 and started my first blog in 2010, I decided to write in German. I simply felt I wasn’t skilled enough.

    Even today, although I speak English at work, I still write in German but I’ve always known that it limits my reach.

    Recently, I found out that people are translating my posts here and on Mastodon.
    So I thought, why hold back? From now on, I’ll post in English whenever the context fits and translate some of the most popular articles on my blog. I hope I can manage this without installing the big language plugins for WordPress.

  • Schismogenese

    Ein Begriff, auf den ich neulich gestoßen bin, ist Schismogenese – das progressive Auseinanderdriften von Gruppen durch wechselseitige Abgrenzung. Einfach gesagt: Zwei Seiten versuchen sich gegenseitig zu übertrumpfen, bis ein Konflikt eskaliert.

    OUR BLESSED HOMELAND THEIR BARBAROUS WASTES OUR GLORIOUS LEADER THEIR WICKED DESPOT OUR GREAT RELIGION THEIR PRIMITIVE SUPERSTITION OUR NOBLE POPULACE THEIR BACKWARD SAVAGES OUR HEROIC ADVENTURERS THEIR BRUTISH INVADERS ath TOM GAULD
  • Alte Muster brechen und Brücken bauen

    Jüngere Generationen sind immer im Konflikt mit der älteren Generation. Meine Eltern hatten andere Konflikte mit ihren Eltern als deren Eltern zuvor. Wahrscheinlich kann ich froh sein, nicht von Eltern erzogen worden zu sein, die die Härte des 19. oder frühen 20. Jahrhunderts erlebt haben. Nichtsdestotrotz wird jede Generation die Entscheidungen infrage stellen, die vor ihnen getroffen worden sind.

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  • Etwas zu beenden ist nicht einfach, sondern eine Kunst

    Half-Life 2 feiert sein 20-jähriges Jubiläum. Ein Spiel, das viele gute Erinnerungen bei mir weckt. Doch wer über Half-Life spricht, denkt auch an den massiven Cliffhanger, mit dem die Serie endete, oder vielmehr nicht endete. Selbst nach zwölf Jahren gelang es Valve mit Half-Life: Alyx nicht, die Geschichte abzuschließen.

    Warum fällt es Menschen und Unternehmen so schwer, Dinge zu beenden? Wir reden oft über das Erreichen unserer Ziele, aber selten über das, was danach kommt, oder darüber, wie wir aufhören. Dabei ist ein gutes Ende ebenso wichtig wie der Weg dorthin.

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  • Mein Laufjahr 2024

    Mein Laufjahr 2024

    Eine Sache, die ich vor Jahren nicht geahnt hätte. Ich schreibe einen Post über Sport und dann auch noch ein paar Tage nach meinem ersten großen Laufevent. Ich lief einen Halbmarathon auf dem 19. swb-Marathon in Bremen.

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    Fediverse-Reaktionen
  • Artikel über Digitale Sättigung

    Wer hier über die Jahre mitgelesen hat weiß, dass ich das Buch Digital Minimalism liebe, immer wieder nach dem Sinn hinter digitalen Medien suche, Technik hinterfrage und versuche Achtsam mit meiner Zeit umzugehen.

    Daher ist es immer wieder spannend für mich, Artikel in Mainstream-Medien zu finden, die diese Themen beleuchten, oder einfach noch einmal neu aufarbeiten.

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  • Fünfunddreißigstes

    Ich bin jetzt 35 Jahre alt. Das bedeutet, dass ich mich der 40 nähere. In 15 Jahren werde ich 50 sein. Wenn ich 30 wäre, wäre jemand, der doppelt so alt ist wie ich, 60. Jetzt wäre diese Person bereits 70 Jahre alt. Irgendwie klingt das für mich dann doch erschreckend.

    Allerdings bin stolz darauf, sagen zu können, dass ich glücklicherweise wieder mit dem Sport angefangen habe und jetzt „nur noch“ die Intensität beibehalten muss. In diesem Jahr werde ich mindestens 4 Mal 20 km oder länger gelaufen sein. Laut Garmin laufe ich 95% weiter als die anderen Nutzer in meiner Altersgruppe.

    Also auf die nächsten 35. Das wird schon!

  • Ein Jahr mit dem Hobonichi Weeks

    In den letzten beiden Jahren habe ich mit Obsidian eine eigene textbasierte Datenbank aufgebaut – nicht nur für meine Gedanken und Journaling, sondern für alles Geschriebene. Das funktionierte soweit gut, solange das Ziel war, klar formulierte Texte zu schreiben. Was mich jedoch störte, war die Gebundenheit an reinen Text. Mit Markdown, das man in Obsidian schreibt, lässt sich zwar viel umsetzen, und es gibt für jedes Problem ein Plugin, doch am Ende bleibt es Text. Ich fühlte mich zunehmend wie ein Mechaniker, der seine Maschine wartet, was mich beim Schreiben eher behinderte.

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