Wenn jemand ein Startup gründet, ist es häufig üblich, ein Mentoring-Programm zu durchlaufen. Ich denke jedoch, dass dieses Konzept für alle sinnvoll ist.
Als ich das letzte Mal hier etwas geschrieben habe, war es September. Der Post ist allerdings noch im Entwurf stecken geblieben. So wie noch zwei weitere…
Für mich ist es wichtig, meinen Output in Zeiten einzuteilen. Alles ist, was ich für ein öffentliches Publikum mache, Arbeitszeit und wird von mir auch getrennt behandelt. In der Regel ist das bei mir immer Freitags, der für meine „private Arbeitszeit“ reserviert ist.
Aber, wie es wahrscheinlich auch bei euch so ist, hat Corona das bei mir ganz schön durcheinander geworfen. Hinzu kamen noch gute Dinge wie Urlaub und Umzug… und jetzt ist es November.
Also: Reclaim the „private Arbeitszeit“. Für mich ein Mittel im Kampf gegen Corona, denn Selbstisolation ist der Schlüssel. Nur brauche ich ja auch etwas zu tun. Allerdings muss ich hier auch aufpassen, nicht den Output so hochzufahren wie noch nie. Das kann mir schnell passieren und halte ich nicht für hervorzeigbar…
Ich sehe relativ oft, dass Soundflower (ich verlinke es extra nicht) als Tool empfohlen wird um auf dem Mac Systemaudio aufzunehmen. Das benutzen manche, um Beispielsweise Facetimeanrufe in ihrem Podcast nutzen zu können.
In Zeiten wie diesen, eigentlich schon seit mehr als zehn Jahren, werden wir von Nachrichten überflutet. Gerade jetzt sind die Medien mit ihrem Sendebewusstsein ziemlich am Livertickern.
Außerdem hat der Mainstream es sein ein paar Jahren es nun komplett in die sozialen Medien geschafft. Jeder, damit schließe ich mich nicht ganz aus, bekommt irgendwo im Hinterkopf ein leichtes Fomo-Kribbeln.
…und gleichzeitig versetzt mir der Gedanke, nicht mehr mehrere Stunden am Stück in meinem Instagram-Stream zu versinken, einen kleinen Stich. Vermutlich das ultimative Zeichen, dass ich diesen Verzicht mehr als nötig hätte.
Interessanterweise sind die Maßnahmen gegen diesen ganzen Nachrichten Stress ziemlich einfach (Kevin würde jetzt ziemlich laut lachen). Schaltet einfach aus, was euch nervt.
Ich habe vor zwei Wochen die Notifications meiner E-Mail App ausgeschaltet. Instagram schon seit ein paar Monaten. Heute habe ich mir einen RSS-Reader auf meinen Server installiert, um Nachrichten komplett Ablenkungsfrei und gefiltert zu mir zu nehmen.
Mein Medienkonsum am TV hat eine goldene Regel: „Nicht alles auf einmal“. Das hat zwar zur Folge, dass ich noch 2 Spiele spielen muss, bis ich dieses Jedi Spiel anfangen kann. Ich bin aber nicht überfordert und Teile meine Zeit sinnvoll ein.
Für mich funktioniert das ziemlich gut. Ich bin allerdings wieder in einem Lesetief gefangen. Fehlen mir für Bücher die Ruhe?
Ich habe es mir in der alten Iteration dieser Seite immer zur Pflicht gemacht, ganz akribisch einen Rückblick auf das vergangene Jahr zu schreiben. Dies verlangte mir immer sehr viel Recherche und so wirklich der Rede wert waren diese Artikel auch nie. Darum mal etwas Anderes: meine persönlichen Hightlights des Jahres in unsortierter Reihenfolge!
Gestern hat ein Kollege seinen verstorbenen Großvater zitiert und damit seine Meinung zu einem Thema unterstrichen.
Da wurde mir bewusst, dass selbst wenn man kein Buch geschrieben hat, oder sich irgendwie anders verewigt, etwas von einem bleibt. Was genau? Das kann man wahrscheinlich nie wirklich wissen.
Am 28.9.2016 kam ein Paket mit der Apple Watch Series 2 in meiner Wohnung (damals noch in Hamburg an). Seit dem habe ich nur einmal vergessen sie zu tragen.
Für manche ein alter Hut, für viele sicherlich etwas Neues und interessant. Die Zeit der dezentralen sozialen Netzwerke sieht derzeit schicker aus als vor ein paar Jahren. Gerade weil Twitter bekanntlich stirbt, finde ich diese Alternativen interessant.
Irgendwie war mir alles zu viel. Ich habe seit 2010 eine Webseite, die ich in verschiedenen Iterationen befüllt habe. Es wurde mehr und mehr und ich verlor das Interesse und auch den Fokus.
Das möchte ich jetzt ändern. Blogs und Podcasts sind wieder im kommen (sagen alle!). Als Erstes werde ich hier nach und nach ältere Projekte von mir noch einmal neu Vorstellen, um somit etwas ähnliches wie ein Portfolio aufbauen zu können. Nur in Blogform.
Keine komischen Designexperimente, eine ehrliche Webseite mit Text und Bildern. Das wird super! Ich freu mich.
(Feedback und so, könnt ihr mir gerne auf Twitter geben)