• Meine erste politische Erinnerung ist die Demo gegen den Irak-Krieg. Meine zweite ist ein Angriff von Nazis auf ein Sommerfest, bei dem ich als Teil des Teams vom Dröönläänd Achim mitgeholfen habe. Ich war immer einer von vielen auf den Demos, bei denen ich mitgelaufen bin. Gegen Rechts, für eine fahrradfreundliche Stadt und so weiter.

    Ich musste nie Angst davor haben, von Rechten angegriffen zu werden. Selbst wenn jemand auf einer WG-Party nicht meiner Meinung war, hat man entweder diese Person gemieden oder konnte miteinander reden.

    Heute, einen Tag nach der deutschen EU-Wahl, stellt sich heraus, dass ich in einem gallischen Dorf wohne, umringt von Römern.

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  • „How do you go over a failure?“
    „I think you mean a public failure. Because we all fail in private.“

    Tomorrow, and Tomorrow, and Tomorrow
  • Kurz und schmerzlos. Das Spieljahr geht natürlich auch 2024 für mich weiter.

    Hogwarts Legacy

    Auch, wenn mir die Diskussion um dieses Spiel bewusst ist, wollte ich dennoch einmal reinschauen. Man hört ja dann doch viel Gutes. Die Hogwarts Atmosphäre wird perfekt eingefangen, allerdings soll man irgendwie tausend Dinge sammeln? Die Kämpfe machen Spaß und Hogwarts erkunden ebenso. Ich weiß noch nicht, wie ich das Spiel bewerten soll, aber ich glaube, die Story bleibt öde.

    Jusant

    Irgendwie eines dieser Spiele, die unter dem Radar fliegen und mich dann total umhauen. Schöne Atmosphäre und tolle Kletter-Spielmechanik.

    Balatro

    Ich bin ein paar Wochen um dieses Spiel herumgeschlichen, weil ich eigentlich nicht so viel mit Poker anfangen kann. Alles Quatsch, wie sich herausstellte. Balatro nimmt zwar das typische Poker-Deck als Grundlage, fügt dann aber so viel dazu, dass es eher einem Sammelkartenspiel ähnelt. Ihr spielt alleine gegen den Highscore, schaltet Dinge frei und fangt von vorne an, wenn ihr verliert. Absolut süchtig machend.


  • In times like these, surviving—making the basic statement that your own life matters as much as anyone else’s—is a political act.

    Laurie Penny
  • Ich war neulich sehr stark erkältet, der COVID-Test blieb dabei negativ, aber seit der Erkrankung und jetzt, eine Woche danach, kann ich nichts mehr schmecken oder riechen.

    Eigentlich ist es mir gar nicht so schnell aufgefallen. Erst als ich eine Schüssel mit Trüffelchips aß, fiel mir auf, dass die Chips zwar schön crunchy waren, der Geschmack sich aber eher aus der Erinnerung formte, als aus dem wirklichen Geschmack. Ich wusste einfach, wie die Chips schmecken sollten, und aus der Erfahrung gaukelte mir mein Gehirn den Geschmack vor. Bis ich es auf frischer Tat ertappte.

    Mist!

    Seitdem wird mir mehr oder weniger bewusst, wie hinderlich der Verlust des Geschmacks ist. Beim Kochen kann ich nur noch nach Rezept gehen und nicht abschmecken. Ist etwas vielleicht abgelaufen? Sollte das Wasser in der Vase gewechselt werden? Es sind die kleinen Dinge, die einem bewusst machen, wie sehr unsere Welt darauf aufgebaut ist, dass alle Sinne funktionieren.

    Seitdem begnüge ich mich mit eher einfachen Essen oder versuche sehr geschmacksintensive Dinge zu bekommen. Salzig, bitter und süß gehen noch. Nuancen nicht. Ich hoffe, dass ich bald wieder komplett alles erleben kann …