Kategorie: Leben & Gedanken

Kurze Gedanken in Text und Bild

  • Eine G-Shock aus den 90ern

    Ich habe als Kind irgendwann eine G-Shock DW-003 Illuminator bekommen (ungefähr um 1997) und frage mich nun, 26 Jahre später, was aus ihr geworden ist.

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    Fediverse-Reaktionen
  • Obsidian wird zum Wochenplaner

    Ich werde Obsidian im Jahr 2024 durch einen Wochenplaner ersetzen, den ich ständig bei mir tragen werde. Mir ist aufgefallen, dass mein Tagebuch, meine To-do-Listen und mein Kalender an drei verschiedenen Orten sind und mein Smartphone hilft mir nicht dabei, sie zu vereinheitlichen. Nicht nur das, ich übersehe oft Erinnerungen und vergesse gelegentlich, Termine zu meinem Handy hinzuzufügen, weil ich es nicht bei mir habe. Dennoch glaube ich, dass Obsidian mein bevorzugtes Mittel für Gedanken bleiben wird und ich werde weiterhin digitale und analoge Kalender synchronisieren.

  • Wohin mit mir? Zeitmanagement und Prioritäten

    Ein immer wiederkehrendes Thema für mich, und ich denke, auch für viele Menschen, ist „Zeitmanagement“ und Entscheidungen treffen. Dabei geht es mir nicht um grundlegende Dinge wie das Führen eines Kalenders (im Ernst, wenn ihr keinen Kalender besitzt und ihn nicht täglich nutzt, wie kommt ihr im Leben klar?), sondern um viel granularere Angelegenheiten. Wie plane ich meinen Tag? Was sind meine Ziele für diese Woche, dieses Quartal oder dieses Jahr?

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  • Mastodon, Bluesky und die Sache mit den Interaktionen

    Mastodon, Bluesky und die Sache mit den Interaktionen

    Diese Woche ist, vielleicht weil Musk mit der AfD sympathisiert, ein großer Teil von Twitter zu Bluesky abgewandert und hat die Mastodon-Bubble kopfschüttelnd zurückgelassen. Investigativjournalist, der ich bin, habe ich meinen alten Bluesky Account reaktiviert, mir das Netzwerk für eine Woche mal angeschaut und ein paar kluge Gedanken anderer Leute durchgelesen.

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  • Nicht alles sagen, was man sagen will

    Menschen, die Diskriminierung erleben, sagen anderen, verwendet bitte nicht dieses oder jenes Wort, macht keine Witze über uns, nehmt uns ernst, erkennt unsere Identität an, sonst verletzt ihr uns. Letztlich steckt hinter dem gesamten Diskurs ein berechtigter Anspruch auf Rücksichtnahme, auf einen Wert also, der essenziell ist für das Zusammenleben in einer Gesellschaft. Und hier kommt wieder die Aussage von Elon Musk ins Spiel „Das ist Meinungsfreiheit, ich darf sagen, was ich möchte.“ Denn, wo das Recht auf Meinungsäußerung herrscht, herrscht noch kein Zwang zur Meinungsäußerung.

    Simon Sahner
  • Meine Technologieerschöpfung

    Meine Technologieerschöpfung

    Vor einiger Zeit habe ich meinen alten Blogbeitrag über die Apple Watch gelesen. Damals war ich sehr begeistert und voller Vorfreude auf die kommenden Generationen. Schließlich entschied ich mich kurz darauf für die 4. Generation der Apple Watch, die ich bis heute, fünf Jahre später, besitze.

    Allerdings ist der Akku inzwischen so stark beansprucht, dass ich die Uhr nur noch während meiner Läufe trage und sie als Wecker verwende. Ein Austausch des Akkus würde etwa ein Drittel des Preises für ein neues Gerät kosten, sodass es sich finanziell nicht lohnt.

    Zu allem Überfluss erhielt mein iPhone SE 2 eine Hiobsbotschaft: Aufgrund eines technischen Fehlers hat sich der bereits einmal ausgetauschte Akku in Rekordzeit verschlissen. Ein weiterer Austausch wurde mir davon abgeraten, da es wohl nur eine Frage der Zeit ist, bis das Telefon komplett den Geist aufgibt.

    Die Tage beider Geräte sind wohl bald gezählt. Und ich muss einmal in diesem Post der Welt mein Erste-Welt-Leid klagen.

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  • McDonald’s Theory

    I use a trick with co-workers when we’re trying to decide where to eat for lunch and no one has any ideas. I recommend McDonald’s.
    An interesting thing happens. Everyone unanimously agrees that we can’t possibly go to McDonald’s, and better lunch suggestions emerge. Magic!

    Jon Bell
  • Die wunderbare Langsamkeit des Reisens

    Dieses Jahr habe ich schon zwei größere Reisen hinter mit. Ich habe eine 4-Tägige Backpacking-Tour gemacht. 300 Kilometer von Bremen aus über Hamburg an der Nordseeküste entlang und zurück. Außerdem sind wir mit dem Zug nach Paris und zurück gefahren. Dabei ist mir aufgefallen, wie sehr wir in unserer schnelllebigen Zeit die Reise selber wegoptimiert haben. Wir hetzen nur noch von Ziel zu Ziel.

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  • Respect

    Sometimes people use “respect” to mean “treating someone like a person” and sometimes they use “respect” to mean “treating someone like an authority”

    and sometimes people who are used to being treated like an authority say “if you won’t respect me I won’t respect you” and they mean “if you won’t treat me like an authority I won’t treat you like a person”

    and they think they’re being fair but they aren’t, and it’s not okay.

    stimmyabby
  • Sei kein Doomer

    Das Gefühl, dass die Welt verloren ist, hatte ich mehr als ein paar Mal. Während man vor der Masse an Autos mit lokalen Kennzeichen steht, in jedem ist natürlich nur eine Person, kann man schon mal verzweifeln.

    What doomerism does, basically, is to execute a distributed denial-of-service attack on our threat perception. If we start to see everything in the world as a mortal threat, it makes us incapable of focusing our efforts on the actual priorities. I see doomerism as an extreme version of “polycrisis” thinking — the tendency to see all the bad stuff in the news as part of a mutually reinforcing web, instead of a list of challenges to be addressed one by one.

    Noah Smith

    Noah Smith beschreibt in seinem Artikel sehr gut, was Factfulness mir schon beigebracht hat. Die Welt als ganzes ist schlimm, aber die Fakten sagen, dass sie früher viel schlimmer war und wir in den kleinen Dingen jeden Tag eine Verbesserung sehen. Der Zugverkehr in Deutschland und Europa ist nicht genug ausgebaut, aber die EU arbeitet daran. Korallenriffe sind in Gefahr, aber es gibt Leute, die sie wieder aufbauen.

    Das wichtige ist nur, dass wir uns eingestehen, dass die Welt Probleme hat, wir uns aber nicht von diesen lähmen lassen dürfen. Vielleicht ist auch ein Überdenken der eigenen Social Media Nutzung notwendig.

    Fediverse-Reaktionen