Der Bücherdrache – Walter Moers

Mein erstes Buch von Walter Moers war „Rumo & Die Wunder im Dunkeln“. Kurz darauf folgten „Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär“. Zamonien, die Welt die Moers erschaffen hatte, die Figuren… all das hat mich einfach umgehauen. So viel Liebe zum Detail, so viel Wortwitz. Auch das sehr auf Literatur fokussierte „Die Stadt der Träumenden Bücher“ fand ich wunderbar. Doch dann ging es irgendwie bergab.

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The Calculating Stars: A Lady Astronaut Novel – Mary Robinette Kowal

Das Buchcover von The Calculating Stars

Irgendwie habe ich eine Schwäche für alternative History. „Was, wenn damals X statt Y passiert wäre?“.
Kowal leitet die 1950er mit einem Meteoriteneinschlag ein und beschleunigt das Raumfahrtprogramm der USA und der ganzen Welt um ganze 10 Jahre mit einem Fokus auf Kolonien im Weltraum.

Wir erleben hier den Werdegang einer Frau, die sich in einer von Männern dominierten NACA beweisen muss.
Gerade als Mann ist es interessant, über die inneren Monologe der Protagonistin und die Beziehungen der Frauen innerhalb der Agentur, den strukturellen Sexismus und Rassismus der damaligen und natürlich auch heutigen Zeit zu erfahren.
Ich will eigentlich nicht zu viel verraten. Tolle Charaktere, spannende Geschichte und sicherlich noch interessanter für Leute, die sich mit Militärgeschichte auskennen.

GHW#124 – Kuriose Interessen

Ich habe hier nie darüber geschrieben, dass neue Folgen von „Gefährliches Halbwissen“ erschienen sind. Das werde ich jetzt hiermit ändern.

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The Design of Everyday Things – Donald A. Norman

Vieles in diesem Buch war mir nicht neu. Trotzdem ist es gut Wissen aufzufrischen und nochmal in Erinnerung zu rufen. Mein Studium ist dann doch schon länger her.
Interessant war insbesondere der Part, wo auf die Realität eingegangen wird. Im Arbeitsalltag sind ja nun mal nicht die Designer:innen die angebeteten Rockstars sondern arbeiten in Teams in Unternehmen. Hier punktet das Buch mit Gedanken und Erklärungen.
Leider überhäuft der Autor einen manchmal mit Beispielen. Ich habe mich oft dabei ertappt „Ja, ist gut jetzt“ zu denken und ein wenig zu skippen.
Außerdem ist die Verarbeitung und Typografie dieser Ausgabe wirklich schlecht gewesen. Meine Hände wurden immer trocken (was ist das für Papier?) und von einem Satzspiegel hat scheinbar auch niemand etwas in dem Verlag gehört.