Kategorie: Arbeitsweise

  • Als Designer auf Linux umsteigen – Die Hardware

    Wie ich im letzten Post schon erwähnt habe, bin ich ein Mac User, der es sich sehr in seinem apfelförmigen Nest bequem gemacht hat. Ich habe dennoch nicht mit der Wimper gezuckt, als es hieß, dass mein neuer Job auf einem Linux Rechner, einem TUXEDO InfinityBook Pro 15 Gen10 AMD, stattfinden wird.

    Mal ehrlich: Wie schlimm kann es wirklich werden? Die meisten Dinge, die wir heutzutage tun, finden sowieso im Browser statt. Und meine private Hardware würde ich einfach mitnehmen. Um die soll es hier auch kurz gehen, denn ich bin der Meinung, dass ich nach jahrelangem Rumprobieren ein gutes Setup gefunden habe.

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  • Als Designer auf Linux umsteigen – Die ersten Tage

    Als ich dieses Jahr meinen neuen Job als Senior Product Designer bei tenics anfing, wurde mir eine Sache klar, die ich sehr gut und spannend fand, aber auch eine mentale Herausforderung war. Ich würde ausschließlich mit Linux arbeiten.

    Meinen ersten Mac kaufte ich 2009, es war ein Mac mini, in erster Linie um mich mehr mit Medien beschäftigen zu können. Ich hatte vorher einen Tower-PC mit Windows XP gehabt, den ich aus Interesse ab und zu mal mit Ubuntu booten ließ. Auch über meine Raspberry Pi Abenteuer habe ich ja hier schon mal berichtet und auch ein alter iMac wurde hier schon mal mit Linux gebootet.

    Das waren aber alles Experimente und ich kam schnell wieder in meine Comfort Zone namens macOS zurück. Aber jetzt wurde es ernst und ich werde hier in einzelnen Posts berichten, was mir so passiert ist.

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  • Neue Ordnung

    Bei meinen Arbeitgebern gab es oft die Erkenntnis, dass Produkte die internen Strukturen der jeweiligen Firmen widerspiegeln. Schaut man sich die Tap Bar einer App oder die Navigation einer Unternehmenswebsite an, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man im Layout auch die Organisationsstruktur erkennt.

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  • Strategien für sinnvolles Arbeiten und Lernen

    Wir alle wollen einen Sinn in unserer Arbeit sehen. Es muss nicht immer das große, nachhaltige Projekt sein, das die Welt rettet. Manchmal reicht es, in der eigenen Firma wahrgenommen zu werden. Dabei geht es nicht darum, sich in den Vordergrund zu drängen, sondern darum, nachhaltige Verbindungen aufzubauen. Das gilt ebenso für Freelancer:innen, die sich ein Publikum aus potenziellen Kund:innen oder Fans schaffen wollen.

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  • Persönliche Projekte

    Eine der wunderbarsten Erfahrungen in Bezug auf Arbeit war für mich meine Zeit während des Bachelorstudiums. Es war nicht so, dass wir völlige Freiheit hatten – die Themen waren klar vorgegeben. Aber die Umsetzung lag komplett in unserer eigenen Verantwortung. Ich erinnere mich noch gut daran, wie ein Kommilitone fragte, welche Anforderungskriterien unser Projekt erfüllen müsse, und unser Professor einfach antwortete: „Überleg dir doch selbst welche.“

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  • Sinnvolles Arbeiten statt Selbstsabotage

    Ich denke, ich spreche für viele, wenn ich sage: Ohne ein konkretes Ziel vor Augen fehlt oft die Motivation, etwas zu tun. Am besten lerne ich Neues, wenn ich es direkt in Projekten anwenden kann. Setzt mich mit einer erfahrenen Person in ein Projekt, und ich werde nach und nach mit Interesse kleinere Aufgaben übernehmen – zusätzlich zu meiner eigentlichen Arbeit. So habe ich mir zum Beispiel die Pflege und Verwaltung von Build-Prozessen in einem Webentwicklungsprojekt angeeignet oder die Organisation von Druckaufträgen in einer Abteilung mit mehreren 3D-Druckern für Ingenieure.

    Das Schlimmste für mich ist, wenn ein Projekt kein klares Ziel hat. Ein „Wir machen erstmal und schauen dann“ mag funktionieren, wenn man unendliche Ressourcen zur Verfügung hat – doch selbst dann stellt sich schnell die Sinnfrage.

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    Fediverse-Reaktionen
  • Der Weg zur Slow Productivity

    Auch wenn ich Cal Newports neues Buch Slow Productivity eher als eine Zusammenfassung seiner bisherigen Werke und Thesen empfunden habe, hat eine spezifische Methode des Zeitmanagements bei mir besonders gut „klick“ gemacht. In der Vergangenheit habe ich bereits darüber geschrieben, wie ich mit Zeitmanagement und Prioritäten umgehe, allerdings fehlte mir bisher ein wirklich gutes Framework für meine Arbeitswoche.

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    Fediverse-Reaktionen
  • Blogserie: Produktivität, Sinn und Nachhaltigkeit im Berufsleben

    Unsere Arbeitswelt ist schnelllebig – für viele sogar zu schnell und überfordernd. Interessanterweise stelle ich immer wieder fest, dass wir mit all den Messengern und Tools am Arbeitsplatz in eine Art „ADHS-Modus“ geraten sind, in dem unsere Gehirne ständig im Overdrive laufen.

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    Fediverse-Reaktionen
  • Jobtitel und Identität

    In einer Welt, in der Jobtitel wie „Manager“, „Consultant“ oder „Creative Director“ allgegenwärtig sind, stellt sich die Frage: Was sagen diese Bezeichnungen wirklich über uns aus? Diesen Gedanken habe ich auf Mastodon geteilt und daraufhin einige wertvolle Rückmeldungen erhalten.

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  • Erfolgsgeschichten jenseits der Jugendjahre

    When a culture venerates, glorifies and obsesses over youth as the defining characteristic of genius, it can leave us feeling like failures as we inevitably age, even as we continue to grow and progress in our lives and careers. If your early years didn’t bring superstar status, it’s easy to feel like you’ve missed your shot and are forever consigned to a dreary inertia.

    But that’s not the case. History is full of figures who bloomed marvellously in their middle and later years. Alfred Hitchcock hit his creative peak in his 50s. Sam Walton founded Walmart at age 44. Julia Child published her first cookbook at 49. Laura Ingalls Wilder began writing her Little House books in her 60s.

    Joan Westenberg

    Dieser Blogpost hat mich ein wenig nachdenklich gemacht, aber schlussendlich stimme ich vollkommen zu.

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