Gründet irgendeine Person ein Startup, ist es nicht unüblich, ein Mentoring-Programm mitzumachen. Meiner Meinung nach ist dieses Konzept aber für alle sinnvoll.

Unbewusst habe ich es viele Jahre so gemacht: Man lernt neue Menschen kennen, die in dem gleichen Berufsfeld wie man selbst arbeitet. Manche von ihnen sind ein paar Jahre älter und haben ganz natürlich Erfahrung gesammelt. Manche haben vielleicht auch einen interessanten Werdegang hinter sich und schon ein oder zwei größere Entscheidungen getroffen (ich rede jetzt nicht zwingend von Hauskauf oder Kinder kriegen).
Irgendwann kam ich an den Punkt, wo ich selbst nicht genau wusste, in welche Richtung ich gehen sollte. Es gibt Fragen (Gehe ich studieren? Sollte ich mich wirklich selbständig machen?), die diese anderen Personen schon einmal für sich beantwortet haben und jetzt um einiges an Erfahrung reicher sind.

Warum also nicht fragen? “Wie war das bei dir?”, “Was ist dann passiert?”. Die meisten Leute erzählen gerne, weil sie merken, dass sie dir in deinem Leben vielleicht helfen können. Eine wichtige Erkenntnis war für mich, dass einfach alle mit demselben Wasser kochen. Und das witzige ist, dass viele Fragen bei allen von uns irgendwann aufkommen.

Im Grunde muss sich niemand auf die Suche nach Mentoren begeben. Das Konzept heißt “Frag nach Hilfe und sei ehrlich, wenn du gefragt wirst”. Ich bin kein großer Freund davon, ungefragt seine Meinung über das Leben an andere abzugeben. Das möchten die wenigsten hören und passt selten.
Aber mit der Zeit wird man an klassische Fragen im Privat- oder Berufsleben kommen und es ist mehr als ok, auch mal andere zu Fragen wie sie mit diesen Fragen umgegangen sind.

Bei Fragen, Anmerkungen oder Kritik könnt ihr mich gerne bei Mastodon oder Twitter ansprechen.

Schlagwörter:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Mentoring