Wie ich im letzten Post schon erwähnt habe, bin ich ein Mac User, der es sich sehr in seinem apfelförmigen Nest bequem gemacht hat. Ich habe dennoch nicht mit der Wimper gezuckt, als es hieß, dass mein neuer Job auf einem Linux Rechner, einem TUXEDO InfinityBook Pro 15 Gen10 AMD, stattfinden wird.
Mal ehrlich: Wie schlimm kann es wirklich werden? Die meisten Dinge, die wir heutzutage tun, finden sowieso im Browser statt. Und meine private Hardware würde ich einfach mitnehmen. Um die soll es hier auch kurz gehen, denn ich bin der Meinung, dass ich nach jahrelangem Rumprobieren ein gutes Setup gefunden habe.


Meine Tastatur ist eine Akko MOD 007 PC Blue on White, die ich in Berlin bei Geekboards im Showroom gekauft habe, der schon Ende 2024 wieder schloss. Und obwohl ich sie theoretisch stark konfigurieren könnte, habe ich sie einfach so gelassen.
Mein Mauspad ist ein Magic Trackpad, das ich jetzt schon seit einer halben Dekade benutze und das unter Ubuntu einfach perfekt weiter funktioniert. Für mich macht das schon 90 Prozent des „Es hat sich nichts geändert“ Faktors aus, da alle Gesten und auch die Haptik 1:1 so sind wie auf einem Mac.
Im Homeoffice könnte ich natürlich komplett durchdrehen, da ich noch den RODECaster habe, aber ich habe mich für das VideoMic GO II entschieden.
Ganz im Ernst: Ein Mikrofon, das gleichzeitig auch eine Soundkarte für einen Kopfhörer ist, in halligen Räumen einfach nur das aufnimmt, was direkt vor dem Mikro sitzt, und dabei auch noch winzig daherkommt, ist ein Nobrainer.
Im Büro werden mir das Jabra Evolve 20 und die Logitech BRIO gestellt.
Der alte Witz, dass man erstmal seine Soundkartentreiber selbst kompilieren muss, bevor man irgendwas an ein Linux-Gerät anschließen kann, ist erkennbarerweise längst überholt. Alles ist Plug & Play und selbst Apple-Hardware wird unterstützt. Dieser Peripherie-Teil der Linux-Reise war bisher sehr unspannend.
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