Als Designer auf Linux umsteigen – Die ersten Tage

Als ich dieses Jahr meinen neuen Job als Senior Product Designer bei tenics anfing, wurde mir eine Sache klar, die ich sehr gut und spannend fand, aber auch eine mentale Herausforderung war. Ich würde ausschließlich mit Linux arbeiten.

Meinen ersten Mac kaufte ich 2009, es war ein Mac mini, in erster Linie um mich mehr mit Medien beschäftigen zu können. Ich hatte vorher einen Tower-PC mit Windows XP gehabt, den ich aus Interesse ab und zu mal mit Ubuntu booten ließ. Auch über meine Raspberry Pi Abenteuer habe ich ja hier schon mal berichtet und auch ein alter iMac wurde hier schon mal mit Linux gebootet.

Das waren aber alles Experimente und ich kam schnell wieder in meine Comfort Zone namens macOS zurück. Aber jetzt wurde es ernst und ich werde hier in einzelnen Posts berichten, was mir so passiert ist.

Das Setup

Ich starte mit einem (für mich overpowered) Laptop von Tuxedo Computers, der mit Ubuntu 24 vorinstalliert daherkommt. Natürlich wollte ich mich etwas heimisch fühlen und fing an ein paar Veränderungen vorzunehmen.

  • Als Erstes möchte man mit den coolen Kids mitspielen und installiert sich FlatHub als „AppStore“. Das, was Ubuntu bietet, ist ziemlich unvollständig. Ein gutes Frontend ist übrigens Bazaar.
    • Was ihr euch da alles installieren solltet, hat Kevin aufgeschrieben. Die Übersicht deckt eigentlich alles ab.
  • Weil ich eine Tastatur mit QWERTY-Layout nutze, dachte ich, dass ich EurKEY installieren muss, aber weit gefehlt. Es ist einfach in den Einstellungen bei den Tastaturen zu finden und kann hinzugefügt werden.
  • Vicinae ist ein alternativer Launcher für Linux, der dem Launcher von macOS nahe kommt und eigentlich überlegen ist. Man kann nicht nur im Launcher rechnen, sondern noch viele andere Dinge über Erweiterungen möglich machen.

Die Liste ist bewusst kurz gehalten und ehrlich gesagt, habe ich bis jetzt auch noch nicht viel an diesem Setup geändert. Die nächsten Posts werden um Peripherie und Software gehen und ich werde aus meinem Alltag berichten.

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