Ich habe mich selbst ein wenig erschrocken: Ich schreibe jetzt schon seit geschlagenen fünf Jahren jedes Halbjahr die Spiele auf, die ich gespielt habe. Inklusive einem kurzen Text mit meinen Gedanken zu dem Spiel. Falls ihr diese Posts spannend findet, dann schreibt doch mal etwas dazu als Kommentar.
Ich habe nämlich das Gefühl, dass ich in der Zukunft mehr über meinen Medienkonsum schreiben möchte. Zum Beispiel würde ich gerne auch Bücher und Musik hinzunehmen. Naja, los geht’s mit den Spielen!
Dieses Jahr habe ich mich eher auf andere Dinge konzentriert als die Xbox anzuwerfen. Dafür habe ich meinen GamePass gut ausgenutzt. Natürlich steht jetzt auch die neue Nintendo Switch bei mir und ich freue mich auf neue Spiele, die ich auch mitnehmen kann.
Kurz und schmerzlos. Das Spieljahr geht natürlich auch 2024 für mich weiter.
Hogwarts Legacy
Auch, wenn mir die Diskussion um dieses Spiel bewusst ist, wollte ich dennoch einmal reinschauen. Man hört ja dann doch viel Gutes. Die Hogwarts Atmosphäre wird perfekt eingefangen, allerdings soll man irgendwie tausend Dinge sammeln? Die Kämpfe machen Spaß und Hogwarts erkunden ebenso. Ich weiß noch nicht, wie ich das Spiel bewerten soll, aber ich glaube, die Story bleibt öde.
Jusant
Irgendwie eines dieser Spiele, die unter dem Radar fliegen und mich dann total umhauen. Schöne Atmosphäre und tolle Kletter-Spielmechanik.
Balatro
Ich bin ein paar Wochen um dieses Spiel herumgeschlichen, weil ich eigentlich nicht so viel mit Poker anfangen kann. Alles Quatsch, wie sich herausstellte. Balatro nimmt zwar das typische Poker-Deck als Grundlage, fügt dann aber so viel dazu, dass es eher einem Sammelkartenspiel ähnelt. Ihr spielt alleine gegen den Highscore, schaltet Dinge frei und fangt von vorne an, wenn ihr verliert. Absolut süchtig machend.
Das Jahr nähert sich seinem Ende und damit kommt auch mein Bericht, was ich in diesem zweiten Halbjahr gespielt habe. Ich habe das Gefühl, dass ich dieses Mal etwas fokussierter war auf die guten Story-Spiele und brach sogar ein Spiel ab.
Ach du meine Güte, das Jahr ist schon halb rum. Zeit, auf meine Liste von Spielen zu schauen. Wahrscheinlich wird das nächste Halbjahr etwas ruhiger, da ich wahrscheinlich einfach Zelda spiele, bis Starfield erscheint.
Es ist wieder ein halbes Jahr vergangen und wieder stelle ich hier eine Liste von Spielen vor, die ich gespielt habe.
Unpacking
Ein ziemlich gemütliches Spiel, bei dem man von Lebensabschnitt zu Lebensabschnitt wandert und seine Umzugskartons auspackt. Nebenbei entfaltet sich eine Story. Unbedingt spielen!
Escape Academy
Ein kooperatives Spiel für die Freunde von Escape Rooms. Es hat mir viel Spaß gemacht und die Level waren größtenteils fair und ziemlich gut zu lösen. Nicht zu einfach und nicht zu schwer.
FAR: Changing Tides
Der Weg ist in diesem Spiel ganz klar das Ziel. Mehr möchte ich nicht sagen, außer dass es ziemlich schön ist.
Life is Strange: True Colors
Wir spielen Alex, die eine besondere Gabe hat. Sie kann die Emotionen von anderen Menschen sehen und fühlen. Natürlich entfaltet sich um Alex eine dramatische Geschichte, die man mit seinen Entscheidungen und Antworten im Spiel beeinflussen kann. Definitiv eine Empfehlung von mir.
Return to Monkey Island
Wie kann man dieses Jahr nicht an Monkey Island vorbeikommen? Es ist genauso, wie man sich ein Monkey Island vorstellt und mehr muss auch nicht gesagt werden.
No Man’s Sky – Nintendo Switch
Habe ich mittlerweile No Man’s Sky auf jeder Konsole? Ja? Und?
A Plague Tale: Requiem
Der zweite Teil von „A Plague Tale“. Es sieht alles so wunderschön aus und dennoch kann in jedem Moment der Horror losgehen. Ich liebe dieses Spiel genauso wie den ersten Teil. Leider bleibt man auch hier in manchen Situationen hängen und es fühlt sich dann etwas unfair an.
Disney Dreamlight Valley
Da ich wirklich doll Langeweile hatte, probierte ich diesen Animal Crossing-Klon mal aus. Ich muss sagen, dass es mich schon etwas reingezogen hatte. Es gibt einfach immer etwas zu tun und es ist alles mit sehr viel Liebe zum Detail gemacht. Falls ihr die Disney mögt und Animal Crossing, ist das hier eine Empfehlung.
Pokemon Violet
Nachdem ich Arceus Anfang des Jahres gespielt hatte, war ich wieder interessiert. Leider hat Violet ein paar der coolen Features, wie das Fangen der Monster ohne Kampf wieder herausgenommen. Dafür gibt es einen Koop-Modus, der das Spiel gleichzeitig ungemein aufwertet. Ja, das Spiel hat sehr starke Performance Schwierigkeiten, aber die sind nicht so schlimm, dass sie den Spielspaß beeinflussen.
Die größte Veränderung in meiner Spielewelt ist, dass ich mir Anfang des Jahres eine gebrauchte Xbox Series S geholt und damit komplett dem Cloud Gaming eine Abfuhr erteilt habe.
Ein Teil der Spiele in dieser Liste sind Koop-Spiele, die ich mit Malte spiele und gleichzeitig eine Empfehlung, da wir sie durchspielten und für gut befanden.
It Takes Two
„It takes two“ wird als das derzeit beste Koop-Spiel für PC/Xbox bezeichnet und ich kann dem nur zustimmen. Was mich erstaunt hat, ist das gute Motioncapturing und die tolle Geschichte.
A Way Out
„A way out“ habe ich nach „It takes two“ gespielt und ich rate dazu mir es nicht gleich zu tun. Die Geschichte ist interessant, das Gameplay gut. Aber irgendwie habe ich es dann doch immer mit „It takes two“ verglichen und das ist um weiten besser.
Pokemon Legends: Arceus
Nachdem Schwert & Schild so ein Murks waren, hat mich „Arceus“ wirklich begeistert. Ich habe nur Blau und Silber gespielt und habe daher keinen Vergleich zu anderen Pokemon spielen. Mir hat der Twist in der Spielmechanik gefallen und auch das Kampfsystem fand ich gut. Teilweise war es dann aber dennoch mir zu leicht. Vielleicht bin ich auch einfach nicht die wirkliche Zielgruppe.
Unpacking
„Unpacking“ ist ein Spiel, dass darum geht Umzugskartons einer Person auszupacken. Allerdings sind die Level verschiedene Lebensabschnitte und man bekommt durch die neuen Wohnungen und Gegenstände mit, was gerade so passiert ist. Nebenbei ist das Spiel ziemlich entspannend und die Zeit vergeht wie im Flug. Definitiv eine Empfehlung.
Hellblade: Senua’s Sacrifice
Ein Spiel, in dem die Hauptperson unter Psychosen leidet. Wir spielen Senua, die im 8. Jahrhundert in den Norden reist. Mehr möchte ich eigentlich nicht über das Spiel sagen, außer dass es einen wirklich fertig macht. Die Geschichte, das Gameplay… es ist alles so intensiv dargestellt und aufgearbeitet, dass man nach einer Stunde defintiv eine Pause machen muss. Eine Empfehlung.
Angefangen, aber noch nicht beendet.
Guardians of the Galaxy
Eins vorweg: es geht in dem Spiel nicht um die Guardians aus dem Cinematic Universe. Dennoch reicht es komplett, wenn man unaufmerksam den 1. Film geschaut hat oder den ersten Absatz auf Wikipedia über die Guardians gelesen hat. Viel Vorwissen benötigt man nicht. Zum Spiel: Sehr viel Liebe zum Detail. Die Dynamik zwischen den einzelnen Personen im Team ist super und irgendwie fühlt man sich als Teil der Gruppe. Die Musik ist natürlich aus den 80ern. Allerdings wurde extra für das Spiel eine Metalband gegründet. Derzeit pausiere ich allerdings, weil die Story irgendwie nicht vom Fleck kommt.
Ori and the Will of the Wisps
Die Fortsetzung von „Ori and the Blind Forest“ spielt eigentlich direkt nach dem 1. Teil und macht genau das, was man von einer Fortsetzung möchte. Ein paar neue Dinge und mehr von dem, was gefallen hat. Ich kann noch nicht viel über das Spiel sagen.
Outriders
Ich bezeichne diese Art von Spielen ja gerne als „Feierabendspiele“. Man trifft sich, spielt und unterhält sich nebenbei. Die Story ist ganz nett. Das Gameplay wiederholt sich und wird durch Rollenspiele Elemente ergänzt. Es gibt sehr viel Content und Lore für Leute, die sich dafür interessieren. Ich bin gespannt was da noch kommt.
Da ist das Halbjahr auch schon wieder rum. Dieses mal ist es etwas anders, denn wegen meines Wechsels auf Xbox Cloud finden sich hier auch Spiele, die ich nur für ein paar Stunden angespielt habe.
Das Jahr ist halb rum und ich lasse euch in mein Spieletagebuch schauen. Die meisten dieser Titel werden, oder wurden, von mir auf Twitch gespielt. Von daher lohnt es sich dort einmal vorbeizuschauen.