The Calculating Stars: A Lady Astronaut Novel – Mary Robinette Kowal

Das Buchcover von The Calculating Stars

Irgendwie habe ich eine Schwäche für alternative History. „Was, wenn damals X statt Y passiert wäre?“.
Kowal leitet die 1950er mit einem Meteoriteneinschlag ein und beschleunigt das Raumfahrtprogramm der USA und der ganzen Welt um ganze 10 Jahre mit einem Fokus auf Kolonien im Weltraum.

Wir erleben hier den Werdegang einer Frau, die sich in einer von Männern dominierten NACA beweisen muss.
Gerade als Mann ist es interessant, über die inneren Monologe der Protagonistin und die Beziehungen der Frauen innerhalb der Agentur, den strukturellen Sexismus und Rassismus der damaligen und natürlich auch heutigen Zeit zu erfahren.
Ich will eigentlich nicht zu viel verraten. Tolle Charaktere, spannende Geschichte und sicherlich noch interessanter für Leute, die sich mit Militärgeschichte auskennen.

The Design of Everyday Things – Donald A. Norman

Vieles in diesem Buch war mir nicht neu. Trotzdem ist es gut Wissen aufzufrischen und nochmal in Erinnerung zu rufen. Mein Studium ist dann doch schon länger her.
Interessant war insbesondere der Part, wo auf die Realität eingegangen wird. Im Arbeitsalltag sind ja nun mal nicht die Designer:innen die angebeteten Rockstars sondern arbeiten in Teams in Unternehmen. Hier punktet das Buch mit Gedanken und Erklärungen.
Leider überhäuft der Autor einen manchmal mit Beispielen. Ich habe mich oft dabei ertappt „Ja, ist gut jetzt“ zu denken und ein wenig zu skippen.
Außerdem ist die Verarbeitung und Typografie dieser Ausgabe wirklich schlecht gewesen. Meine Hände wurden immer trocken (was ist das für Papier?) und von einem Satzspiegel hat scheinbar auch niemand etwas in dem Verlag gehört.

The Complete Cthulhu Mythos Tales – H.P. Lovecraft

Ich rezensiere hier das allgemeine Aussehen und die Haptik des Buches. Dies ist wirklich eine „möchte ich im Regal haben und jedem zeigen“ Ausgabe. Ich habe dieses Buch im Forbidden Planet in London für sehr wenig Geld bekommen. Die Typographie ist auch großartig, es ist wirklich selten, so etwas zu sehen.

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Kurze Antworten auf große Fragen – Stephen Hawking

Ich denke, man muss sich im Klaren sein, dass es sich hier um ein Buch von Hawking handelt. Das heißt, selbst wenn er versucht, Wissenschaft zu erklären, ist es immer noch unendlich kompliziert. Was dieses Buch so eindrucksvoll macht, ist die Tatsache, dass er es in seinem letzten Lebensjahr geschrieben hat. Irgendwie schwingt es die ganze Zeit mit. Er sieht sein Leben auch als weitgehend abgeschlossen an und blickt hier und da auf Ereignisse in seinem Leben zurück. Sicherlich kein großartiges Buch, aber im Kontext betrachtet gut.

Nach dem Buch habe ich mir direkt noch einmal den großartigen Film „Die Entdeckung der Unendlichkeit“ angeguckt.

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Digital Minimalism – Cal Newport

Cover von Digital Minimalism

Dieses Buch spricht in dein Gewissen. Ja, du verbringst zu viel Zeit mit irgendwelchen Kram, der am Bildschirm passiert.
Anstatt zu belehren wird hier eher der Finger in die Wunde gelegt, mit Beispielen und Quellen bewiesen und am Ende mit Lösungsvorschlägen geholfen. Das Buch ist ein einziges großes Argument für die verringerung der Bildschirmzeit.
Es ist vielleicht nicht das beste Buch, dass man in einer Pandemie lesen kann (ich vermisse jetzt meinen lokalen Spieleladen mit seinen Brettspieleabenden), doch gerade in dieser Zeit versacken wahrscheinlich noch eher vor Netflix, anstatt sinnvolle Dinge zu tun, die glücklich machen.

Meine Bewertung auf GoodReads.

Company of One – Paul Jarvis

Cover von Company of One

Dieses Buch richtet sich in erster Linie an Leute, die Selbständig sind. Aber dadurch, dass ich schon ein paar Projekte neben der Arbeit hinter mir habe und derzeit auch betreue, konnte ich mich hier wiederfinden. Jarvis spricht mir komplett aus der Seele. Es geht mit im Leben nicht darum meinen Gewinn zu maximieren, sondern meine Zufriedenheit. Arbeit sollte nur ein Mittel zum Zweck sein und kein Lebensmittelpunkt.
Ideen, die dazu führen könnten findet ihr in diesem Buch. Ich fühlte mich beim Lesen inspiriert und werde es sicher noch ein paar mal wieder aus dem Regal ziehen.

Die drei Sonnen – Cixin Liu

Vielleicht solltet ihr nicht weiterlesen, wenn ihr wirklich keine Spoiler haben wollt.

Was habe ich da gelesen? Die Story beschreibt eine noch nie da gewesene Außerirdische Welt. Trisolaris ist dann aber noch einmal so viel neuer als alles was ich mir vorstellen kann. Auch stelle ich gerade als Westler wieder fest, wie wenig ich über Chinas Historie weiß (und ich hatte chinesische Geschichte im Abi).
Ansonsten hat das Buch sehr Platte Figuren. Es kommt jemand auf die Bühne, erklärt lang und breit seine Motivation und dann darf sie noch ein paar Dinge tun. Das fesselt leider nicht.
Aber wahrscheinlich geht es hier nicht um die Figuren. Wir haben ja noch 3 Bücher und 450 Jahre vor uns.

Meine Bewertung auf GoodReads.

Every Tool’s a Hammer – Adam Savage

Adam Savage ist bekannt als „einer von den Mythbusters„, hat aber natürlich eine sehr viel längere berufliche Karriere hinter sich. Über diese schreibt er in seinem Buch. Es ist Unterhaltsam und interessant.
Wahrscheinlich muss man komplett Maker sein, um alle Facetten dieses Buches zu nutzen. Ich habe zum Biespiel die Kapitel übersprungen, wo Savage über einzelne Werkzeuge und Kleber schreibt.

Meine Rezension auf GoodReads