Meine größte Herausforderung im Arbeitsalltag ist, dass alle möglichen Anforderungen ungefiltert aus verschiedenen Quellen kommen. Meine Aufgabe ist es, diese Inhalte zu sammeln, aufzubereiten und transparent zu machen.
In manchen Fällen nehme ich bereits eine Bewertung vor, wie realistisch es ist, dass eine Idee oder ein Feedback es ins Projekt schafft. Oft gibt es auch unumstößliche Inhalte, die beispielsweise aus Requirements stammen.

Ideen, die einen offensichtlichen Mehrwert haben, sollten eingeordnet werden. Sie werden zunächst als Hypothesen betrachtet. Auf welche höheren Ziele könnten sie einzahlen? Welche Ideen sind ähnlich? Und ganz wichtig: Welches Experiment könnten wir starten, damit die Hypothese validiert werden kann?
Dabei ordne ich die Anforderungen bewusst per Hand. Für mich ist das eine Kernaufgabe, die nicht automatisiert mit KI funktionieren kann. Ich setze dabei auf Whiteboards, sei es in Confluence oder Miro, denn ich brauche diese visuelle Ordnung. Besonders wichtig ist mir, dass ich dabei auch Tickets, Links und Dokumente einbinden kann. Gleichzeitig ist es mir wichtig, regelmäßig Feedback von den Leuten einzuholen, die mit den Themen an denen ich arbeite überschneiden. Das können Produktmanager sein, aber natürlich auch Marketing- und Kundenservice. Die Quellen sind bekanntlich verschieden.
And the work of design was never just about the interface. It’s about the thinking that precedes the interface. The questions asked before a single pixel is placed. The systems that hold everything together underneath. The “wait, should we even be building this?” that saves a team three weeks of wasted effort.
Chad Johnson
Mit diesem Vorgehen verbessert sich meiner Meinung nach der Designprozess immens. Denn ich glaube, dass Design viel mehr ist als nur das Interface. Ich verbringe den Großteil meiner Zeit damit, diesen Input zu strukturieren, bevor ich an Layouts arbeite.
Ich bin ein großer Fan agiler Prozesse, arbeite mit MVPs und möchte schnell zum Prototypen kommen. Doch es ist mir wichtig, das Warum zu verstehen, denn ich will nicht einfach nur handeln, um beschäftigt zu sein.
When we talk about the “value” we deliver, we are really talking about two different things: the value of the product to the customer who will buy it, and the value of the product to the employer for whom we are making it. Understanding both of these concepts independently of one another is key to reclaiming the vocabulary we can use to leave invented problems behind.
Pavel Samsonov
Ich glaube daran, dass wir so Wert schaffen, sowohl für die User, die am Ende das Produkt nutzen, als auch für die Kunden, die wir im gesamten Designprozess im Blick behalten.