Interne und externe Gedanken

Vielleicht habe ich mir mit Obsidian, eine kleine Blockade gebaut. Ich nutze nämlich seit August dieses Programm als Tagebuch und Memex und bin sehr begeistert. Dadurch, dass ich alle meine Einträge so gut es geht verlinke, thematisch verknüpfe und regelmäßig überprüfe, konnte ich schon ein paar interessante Entdeckungen machen.

Allerdings schreibe ich jetzt eher für mich. Ich denke länger auf einer Sache herum und lasse so viele private Gedanken einfließen, dass es kein Blogpost für die Öffentlichkeit werden kann. Gut für mich, schlecht für euch.

So sieht meine Gedankenwelt nach drei Monaten aus

Schreiben war für mich nie die erste Wahl, wenn es darum ging, meine Gedanken zu sortieren. Von 2013 bis 2017 führte ich zwar auch ein Tagebuch mit DayOne, aber oft landeten dort eher Fotos und ein paar Worte. Eine gut geführte Fotobibliothek hatte irgendwann einen größeren Stellenwert.

Seit zwei Jahren stelle ich mir aber immer mehr die Frage, wohin ich eigentlich mit meinen öffentlichen Sachen will und ob ich überhaupt irgendwohin muss. Diese Frage stellte ich mir auch irgendwann privat und begann über eigentlich alles nachzudenken.

Jetzt, nachdem ich ein paar Entscheidungen getroffen und somit aufgeräumt habe, bin ich in der Lage, spontane Gedanken einfach aufzuschreiben. Das ist jetzt keine große Transformation oder Erkenntnis, aber die Fähigkeit, Dinge „für später“ beiseitezulegen und vielleicht wieder aufzugreifen, bereichert mich gerade sehr.

Was nun? Dieses Jahr wird es noch ein bis drei Einträge geben und danach beginnt für mich ein sehr aufregendes Jahr 2022. Vielleicht kommt ja automatisch ein Fokus, ich will definitiv nichts erzwingen.


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