Unterwegs im Geminispace

Hallo, ich bins wieder. Der Typ, der ab und zu etwas Neues im Internet findet, dann für ein paar Tage darin abtaucht und dann allen davon erzählt.
Heute gehts nicht um alte Tamagotchi Software, die Leute auf aktuellen Mikrocontroller emulieren, sondern um Gemini.

Gemini ist ein relativ neues Internetprotokoll (so was wie das http und die Technik dahinter, die ihr normalerweise in der Adressleiste findet). Es ist dafür optimiert, dass nicht tausend Dinge über eure Leitung fliegen, wenn ihr eine Seite aufruft. Alles bleibt simpel und es wird nur Text (oder eher der Gemtext) übertragen. Styling und Farben gibt es nicht, es muss sich daher mit Emoji und Text beholfen werden.

Um eine Geminiseite (oder Gemini Capsule) zu besuchen, benötigt ihr einen speziellen Browser wie zum Beispiel Lagrange und die Adresse einer Seite. Zufälligerweise habe ich schon meine eigene Seite aufgesetzt und ihr könnt sie unter folgender Adresse besuchen: gemini://medienfarben.de:44740/

So sieht medienfarben.de in Lagrange aus

Was sofort auffällt. Alles ziemlich schnell. Gerade wenn man unter mobilen Geräten mit Browsern wie Elaho unterwegs ist, bemerke ich keine Ladezeit. Warum auch? Es wird ja nur Text übertragen. Reicht ja auch eigentlich …

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