Niklas Barning

User Experience Design & Digitales Getüftel

Mein 2016

Jahresrückblicke sind bei mir mittlerweile eine Tradition. Ihr könnt euch die Rückblicke für 2014 und 2015 durchlesen, um zu erfahren, was sonst noch so bei mir passierte.

Januar

Ich begann das Jahr mit dem ersten von zwei Blogposts, die ich dieses Jahr schrieb. Es ging um Bücher.

Ecki und ich präsentierten auf dem Webmontag Bremen den BremenHack, zeigten Projekte aus den vergangen Jahren und warben für die Veranstaltung für das kommende Jahr.

Februar

Da ich bereits wusste, dass ich ab April bei Airbus im ProtoSpace in Hamburg arbeiten würde, machte ich mich auf die Suche nach einer Wohnung. Ich fand auch sogleich eine, dank Melly und konnte endlich nur noch halb so nervös in die Zukunft blicken.

Der Monat war aber auch ein weiterer Meilenstein für das „Gefährliche Halbwissen“. Wir waren Gäste bei Fynn und nahmen zusammen mit ihm die 20. Folge unseres Podcast auf.

März

Tatsächlich passierte hier nichts wichtiges. Ich schloss mein letztes Projekt als Selbständiger ab und Andreas kaufte sich eine Drohne mit der wir einen kleinen Ausflug machten. Seht wie glücklich er ist:

Dann zog ich nach Hamburg und lernte Leute kennen, die ich vorher nur aus dem Internet kannte. Und Punkt, die Katze von Kim mochte mich anscheinend. Glück gehabt.

April

Die große Zeit bei Airbus begann. Leider darf ich keine Fotos vom Büro zeigen, oder generell irgendwas, da ich ansonsten sicherlich verklagt werde.
Meine Eltern luden mich ein, den Geburtstag meiner Mutter auf Sylt zu verbringen. In einem kleinen Ferienhaus in Wenningstedt.

Außerdem: Mein erstes Mal VR mit der Vive. Wir probierten das Gerät bei Carsten aus und ich war ziemlich begeistert.

Mai

Der Mai startete in Sternenpark Nationalpark Eifel. Mehrere Tage kein Handyempfang, Ruhe und so wenig Lichtsmog, dass ich mit meiner Kamera Fotos vom Sternenhimmel machen konnte (natürlich trotzdem mit einer langen Belichtungszeit).

Dieser Monat war auch der Startschuss für meine Begeisterung zum Car Sharing und der Beginn meiner Liebe zum i3 von BMW. Vielleicht ist es nur das Gefühl des Elektromotors, ich bin bis jetzt noch kein anderes Elektroauto gefahren, aber ich bin sogar extra spazieren gegangen, um einen i3 über DriveNow zu fahren.

Zusammen mit meinem Vater baute ich ein Gerüst für den Hopfen, den ich im Garten meiner Eltern anbaute und ich besuchte die Makerfaire in Hannover. Eine Messe rund um DIY und 3D-Druck.

Juni

Der Juni war gefüllt mit Sommerdingen in Hamburg und Bremen. Es war Fußball EM und ich lernte endlich mal Marcel kennen. Außerdem schrieb ich etwas über 3D-Drucker.

Juli

Irgendwie platze auf einmal der Appstore auf und die ganze Welt spielte Pokemon Go. Es war wirklich verrückt. Nirgendwo ein Ort, an denen nicht Menschen mit Akkupacks an ihren Smartphones rumliefen. Leute waren plötzlich draußen und suchten das Dratini, welches sie angeblich in der Nähe vermuteten.

Dann war da auch noch der Bühnenauftritt vom „Gefährliches Halbwissen“ mit Gästen auf der Breminale. Es kamen doch tatsächlich an einem Samstag um 14:30 um die 70 Leute, nur um uns beim Reden zuzugucken.

Auch noch im Juli, war die Pokemon Go Tour in Bremen, an der wir uns versammelten und mit anderen Verrückten die Weser hinunter zu wandern. Natürlich habe ich auch das medial festgehalten. Worte sind also überflüssig.

August

Im August begleitete ich meine Freundin nach Schweden. Sie wanderte quasi aus, um dort zu studieren. Seitdem bin ich immer mal wieder dort um sie zu besuchen und ein wenig Land und Leute (und das schnelle Internet) kennenzulernen.

Außerdem entstand dieses Foto von mir:

September

Der Monat des BremenHack. Neun Monate arbeitete man auf dieses Event hin und dann war es auch schon wieder vorbei. Wer sich mehr für die Veranstaltung interessiert, kann sich diesen Blogpost von mir durchlesen. Ansonsten hätte ich noch ein schönes Foto von Fabi, wie er gerade sein Projekt den anderen Teilnehmern vorstellt.

In dieser Woche zog ich auch wieder zurück nach Bremen. Mein Arbeitsvertrag bei Airbus endete und ich bekam scheinbar keinen Fuß in die Türen der Hamburger Szene. Vielleicht suchte ich auch nicht ernsthaft genug. Vielleicht ist bei mir dieses Heimatgefühl, auch wenn es „nur“ Bremen ist, zu sehr ausgeprägt. Auf jeden Fall habe ich in Hamburg ziemlich tolle Leute kennengelernt, bei denen ich immer wieder sehr gerne vorbei schaue. Danke für die Zeit <3

Oktober

Neuer Job, neue (alte) Wohnung, viele Geschäftsreisen. Besuch in Schweden. Das ist jetzt mein Leben.

November

Mein Bier hat es endlich in den Gärbottich geschafft. Jetzt heißt es warten, warten, warten.

Dezember

Weihnachtsmarkt, Weihnachten, der Bruder meiner Freundin holte sich einen kleinen Welpen, Elbphilharmonie, Silvester.

Ganz so wenig ist natürlich nicht passiert. Ich nahm zusammen mit den Jungs die Weihnachtsfolge vom Podcast auf (nur echt mit der drehenden GoPro).

Außerdem programmierte ich das erste mal seit zwei Jahren wieder ein Spiel. Ich nahm am 37. Ludum Dare teil und baute ein Spiel, welches ich „Basicall, RUN!“ taufte.

Fazit

Wow, es ist passierte wirklich ziemlich viel. Scheinbar haben meine beiden „kleinen“ Nebenprojekte BremenHack und Gefährliches Halbwissen einen ziemlich großen Teil in meinem Leben eingenommen. Das fühlt sich gut an, daran möchte ich gerne weiter arbeiten. Generell scheine ich 2016 ziemlich viel ausprobiert zu haben. Ich war Selbständig, Praktikant bei Airbus und jetzt, nach langer Zeit, wieder angestellt.
Außerdem hat sich meine Bierbrauerei weiterentwickelt. Ich habe nun eigenen Hopfen, den ich zu Bier verarbeiten kann. Wie großartig ist das denn?

Was gibt es sonst noch zu sagen? Ich hoffe 2017 wird genauso ergiebig wie 2016. Es könnten aber bitte weniger Menschen sterben.

Habt ein schönes Jahr!