Dieses Jahr fand, nachdem er 2014 ausgefallen war, wieder der BremenHack statt. Anders als beim ersten BremenHack, war ich auf der Veranstalterseite und unterstützte Ecki bei der Organisation des Hackathons. Somit war dies die erste große Veranstaltung, welche von mir ins Leben gerufen wurde. Darauf bin ich ziemlich stolz. Aber fangen wir doch einmal chronologisch an:

Januar:

Ich fragte mich, ob der BremenHack 2015 stattfinden würde. Die Antwort von Ecki war simpel: Wenn kein weiterer Organisator mitmacht, wird das auch dieses Jahr nichts. Ich entschied mich einfach dafür das Jahr mit etwas Neuem zu beginnen (Events organisieren) und wir vereinbarten einen Termin.

März

Nachdem wir bei den lokalen Vereinen anfragten, war ziemlich schnell klar, dass der BremenHack Partner benötigt die Ausrüstung stellen können. Wir organisierten ein Treffen mit dem Hackerspace, Fablab und der Manufaktur am Benqueplatz. Alle waren begeistert, die Sponsoren und Locationsuche konnte also beginnen.

August

Nach längerer Vorbereitungszeit war der Karton als Veranstaltungsort auserkoren. Alle notwendigen Sponsoren waren eingesammelt und der BremenHack optisch etwas überarbeitet. Die Webseite für die Anmeldungen konnte also online gehen.

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September

Endlich ging es los. Vom 25.-27. September versammelten sich die 24 Teilnehmer und stellten sich und ihre Ideen vor. Es sammelten sich so 18 Ideen auf dem Papier, von denen 6 dann tatsächlich von den neu gebildeten Gruppen umgesetzt wurden.

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Unsere Aufgabe war natürlich das Wochenende zu begleiten, hatten aber sogar Zeit für das nächste Jahr zu planen. Beispielsweise wird der komplette nächste BremenHack öffentlich auf Github ausdiskutiert und entwickelt. Sonntags kam sogar die Presse und Radio Bremen machte einen Radiobeitrag über die Veranstaltung.

Fazit

Was habe ich gelernt? Es ist auf jeden Fall relativ einfach eine Veranstaltung anzustoßen und Leute dazu zu bringen an einem Tisch zusammenzukommen. Erstaunlicherweise ist es auch relativ einfach von Sponsoren Geld zu erhalten. Eventuell liegt es auch daran, dass in Bremen die Menschen enger verknüpft sind, doch hätte ich es mir schwieriger vorgestellt.

Der BremenHack hat sich unserer Meinung nach als Marke etabliert. Es war den Leuten sehr schnell klar was wir mit der Veranstaltung machen wollen und wo wir hingehen möchten. Die Presse kam beinahe von selber auf uns zu, was für einen Hackathon eigentlich unüblich ist. Das alles verstärkt meine Meinung auch nächstes Jahr den BremenHack zu veranstalten und wieder etwas besser zu machen.