Das Jahr 2013 war für mich eines der erfolgreichsten Jahre. Ich habe nicht nur einen Lebensabschnitt abgeschlossen und einen neuen begonnen, sondern auch sehr viel gelernt und neue Kontakte geknüpft. Es folgt ein kleiner Rückblick.

Das Jahr begann damit, dass ich WordPress den Rücken kehrte und zu Tumblr wechselte. Ich finde das Konzept von Tumblr nach wie vor besser als das konservative WordPress, hätte es aber gerne als eigenständiges CMS auf meinem Webspace installiert. Mittlerweile bezeichne ich meinen Tumblr als „Linkschleuder und andere Späße“.



 

Im Februar wurde ich von Christian zu Dribbble eingeladen und gebe seitdem Einblicke in meine Projekte. Die Menschen auf diesem Netzwerk scheinen alle in einem „Flauschmodus“ zu sein, denn es wird grundsätzlich alles für gut befunden. Gleichzeitig bekommt man hier auch gute Kritik und kann sich einen Überblick verschaffen, was der Rest der Szene gerade macht.

Im selben Monat kaufte ich mir ein „Singlespeed“, welches mir seit diesem Tag gute Dienste erwiesen hat. Ich hätte mir dieses Rad nicht gekauft, wenn ich in einer Umgebung mit mehr Höhenunterschieden wohnen würde, da ich sonst ohne Gangschaltung nicht weit käme. Gleichzeitig ist diese „fehlende“ Funktion auch die größte Stärke, da sie den Aufbau vereinfacht und nicht fehleranfällig ist.

Im April fiel der Startschuss für meinen Podcast „Klangfassade“, nachdem ich die Idee im Blog „Podcastideen“ gesehen hatte. Es ist für mich ein schöner Ausgleich aus der Tür zu gehen und sich ganz bewusst den Umweltgeräuschen auszusetzen. Besonders schön ist, dass ich eine kleine Hörerschaft habe, die sich den Podcast regelmäßig anhört.

Ich beendete meine Ausbildung zum Mediengestalter. 3 Jahre waren vergangen und nun bekam ich einen Schwamm auf den Kopf geklatscht. Ich bin mit dem Bildungssystem in Bremen zwar nicht zufrieden, doch denke ich, dass mich auch der schulische Teil der Ausbildung besonders in Sachen Typografie und Konzeption weiter gebracht hat. Die meisten Sachen zum Thema „Frontend-Entwicklung“ lernte ich aber in den 2 Monaten nach meiner Ausbildung.

Was fehlte bis jetzt? Natürlich der Cold-Entertainment Film des Jahres. Dieses Mal stand ein Projekt von Nico an, welches wir umsetzen wollten. Es war das bisher größte Projekt für uns, da wir einen professionellen Schauspieler und einen riesigen Drehort zur Verfügung hatten. Ich verliere im Blogpost noch weitere Worte über „Sonnenflecken“.

Im September hörte dann auch meine Zeit als Android auf, da ich aus nachvollziehbaren Gründen keine Lust mehr auf dieses OS hatte. Freudig sah ich dann, dass Apple ein leicht verbessertes iPhone 5 in verschiedenen Farben anbietet und schlug zu. Seitdem bin ich wieder iOS Nutzer und habe dem Google-OS noch keiner Träne nachgeweint.



 

Ein paar Tage später stand der „BremenHack“ an, an dem ich mit Fabian teilnahm und Spaß daran fand, kleine Browserspiele zu entwickeln. Die Veranstaltung ging über 3 Tage, war ein Hackathon, an dem ich interessante Leute kennenlernen konnte und half das Spiel „ZackZackBoom“ zu entwickeln.

Ein weiterer Lebensabschnitt kündigte sich schon seit Mai an und wurde im Oktober konkret, denn ich begann mein Studium „Digitale Medien“ an der Hochschule für Künste in Bremen. Ich habe jetzt die ersten Wochen hinter mir und bin ziemlich begeistert, wie offen und lehrreich der Studiengang zugleich sein kann. Wir gestalten, programmieren und lernen unsere Gedanken in Richtungen zu lenken, die wir früher nicht einmal erkannt hätten.

Ein Ereignis muss ich dann doch hier auslassen, da ich gerade in der Lounge vom 30c3 sitze und in diesem Jahr keine Zeit mehr finden werde über meine Erlebnisse zu schreiben. Dieser Artikel folgt im Jahr 2014.

Ich hoffe ihr hattet ein ebenso spannendes Jahr wie ich und wünsche euch alles, was man sich halt so für Dinge wünscht.