Nachdem ich mein altes Netbook aus der Kiste gekramt hatte, wollte ich etwas Sinnvolles mit dem Gerät anstellen. Am liebsten einen kleinen Webserver aufbauen mit dem ich arbeiten kann und auf dem wichtige Daten liegen können.

Zuerst stieß ich auf ein scheinbar unüberwindbares Hindernis. Ich hatte keinen Schimmer, was für ein Passwort ich für meinen Account gesetzt hatte und versuchte mich verzweifelt zu erinnern. Alles halb so wild, denn als einfache Installation scheint bei Ubuntu selbst der Admin-Account nicht so sicher zu sein.

Als Nächstes wurden dann ein paar Pakete und zusätzlich, weil ich gerne im Browser klicken wollte, noch phpmyadmin installiert. Jetzt stand dort schon ein richtiger Webserver, dem man im Browser ansurfen konnte.

Die nächsten Schritte waren dann wie gehabt: WordPress laden, in den „/var/www“ – Ordner von Apache legen, neue Datenbank anlegen und WordPress über den Browser installieren.

Für die Freigabe im Netzwerk musste ich nur noch den Ordner von Apache freiboxen und alles lief.

Fazit: Relativ schnell gemacht und irgendwie ordentlicher als immer alle seine Daten auf dem Macbook rumzutragen. Meine Arbeit ist somit wieder mehr auf meinen Schreibtisch zurückgekehrt und ich entspannter. Bald steht noch eine automatische Datensicherung der Daten an. Es bleibt also spannend.

Zum Abschluss noch ein Bild vom neuen Server.

Der Webserver