Ich mache mir mal wieder Gedanken über die Zukunft des Webdesigns und meine Position in dieser Zukunft.

Ich denke wir sind uns darüber einig, dass wir uns immer mehr vom gewöhnlichen Grafiker, der nur in seinem Photoshop arbeitet und niemals den Weg in den Browser findet, wegbewegen. Doch wie weit sollte man als Mediengestalter für Konzeption und Visualisierung sich mit der Umsetzung von Webseiten auskennen?

Besonders wenn man selber eine Webseite hat und jeden Tag ein tolles Design nach dem anderen sieht, denkt man sich oft: „das ist cool, so etwas will ich auch, toller Effekt“. Doch genauso schnell kann es sein, dass man später in der Umsetzung an seine Grenzen gelangt und frustriert ist. Für die Funktion, die den Titel des neuesten Artikels in den Header verlagert, habe ich mir zum Beispiel von Simon helfen lassen. Da meine PHP-Fähigkeiten hier an ihre Grenzen stießen, wurde GreenFleshEater also für kurze Zeit zu einem Gemeinschaftsprojekt, dass auch nur über diesen Weg fertig werden konnte.

Für mich funktioniert diese Art von Projektumsetzung am besten, da ich denke, dass gerade durch das Zusammentreffen von Spezialisten immer ein besseres  Ergebnis erzielt wird. Ich habe also mit meinem derzeitigem Schwerpunkt keine großen Probleme, da ich mich sehr auf Design und Layout der Webseite konzentrieren kann. Bei der späteren Umsetzung des WordPress – Templates kann ich zudem auf das Wissen anderer Leute zurückgreifen und so meinem Projekt mehr Qualität geben.

Natürlich kann diese Art von Arbeitsteilung nur funktionieren, wenn man genügend solcher Kontakte hat. Aber für mich ist Arbeitsteilung einfach der Weg, an dem man als Team zum bestmöglichen Ergebnis kommt.