Ich war diese Woche auf der re:publica, die von dem 2.5 – 4.5 2012 in Berlin war. Ich hatte mir im Voraus diverse Vorträge, die verschiedene Kulturbereiche, gesellschaftliche und politische Themen behandeln. Ich ließ mich aber auch teilweise spontan in einen Vortrag locken, oder setzte mich zum Beispiel bei der Aufnahme des Podcast „Wir müssen reden“ als Hörer dazu.

Das „einfach dazu setzen“ war dieses Jahr Teil des Mottos der diesjährigen re:publica. „Act!on“ misch dich ein, mach mit, rede mit. Überall wurde das Publikum aufgemuntert kritische Fragen an die Redner zu stellen. So konnte man sich im „Open Space“ nicht nur an einen der langen gemeinschaftlichen Schreibtische setzen, um zu arbeiten, sondern auch seine eigenen kleinen Gesprächsrunden veranstalten, oder, wie schon erwähnt, Podcasts aufnehmen.

Der zentrale Teil der re:publica waren aber natürlich die vielen Vorträge auf den Spaces, die so zahlreich und teilweise auch gleichzeitig waren, dass niemand alle hätte anschauen können.

Meine Vorträge befassten sich, neben ein paar Unterhaltungsvorträge, hauptsächlich mit dem Thema Verlage, Selfpublishing, Politik und Social Media. Doch schwebte über allen die Debatte um das Urheberrecht, der sich ARD und ZDF, die selber mit eigenen Vorträgen vertreten waren, auch nicht entziehen konnten. Wie bekommen wir unsere Werke legal, kaufbar und ohne große Hindernisse ins Netz und wie können wir an das Angebot kommen ohne ins illegale abzurutschen.

Neben all den großen Themen hatten wir natürlich viel Spaß, es wurde viel gelacht, Bullshit-Bingo gespielt, geredet, Akkus geladen, Mate getrunken und über Twitter Stageübergreifend geplaudert und gelästert.

Ein paar Impressionen kann man sich auf dem Flickr Stream der re:publica angucken und es gibt auch schon ein paar (inoffizielle) Videos bei Youtube.

Bedanken möchte ich mich auch noch einmal an @Schobi für die nette Gesellschaft :-)