… oder ein „Hell no!“

Unter diesem Motto steht das neue Netzwerk „Amen“. Ein Netzwerk in dem man endlich mal das machen kann, was man sowieso den ganzen Tag über nicht macht: Die eigene Meinung vertreten.

Die Benutzung von Amen ist ganz simpel. Man wählt zuerst aus, über was man schreiben möchte.

Da hätten wir die Optionen „Person“, „Place“, oder „Thing“.

Wurde diese erste Entscheidung gefällt, kann man in vier Boxen seine Meinung Eintragen.

Dabei werden einem während des schreibens schon ein paar Begriffe vorgeschlagen, die man benutzen kann (man sieht also schon für oder gegen wen oder was die Leute etwas sagen). Hat man auch diesen Schritt gemeistert, seiner Meinung ein Amen gegeben und sie hinaus in die Welt posaunen.

Wo sie dann auch irgendwie umherschwebt und keine Beachtung findet.

Amen könnte ganz witzig sein, wenn es verständlich einsehbar mir ein paar Leute vorschlägt, dessen Meinungen mich interessieren würden (was es auch tut, doch interessieren mich diese Leute nicht). Ich habe nur die Möglichkeit mich durch ein paar Links zu hangeln um eventuell Leute zu finden, oder ich kann neue Leute in die Betaphase einladen und natürlich meine Freunde per Facebook finden lassen. Zudem vermisse ich bei Amen ein wenig den sozialen Aspekt, der bei der fehlenden Suchleiste anfängt (ich kann nicht ein paar mir bekannte Personen suchen, die eventuell auch auf Amen sind) und bei der starren Benutzerführung aufhört. Auf Amen werden keine großen, weltbewegenden Diskussionen stattfinden, sondern eher Meinungen auf Kindergartenniveau breitgetreten („Ponys sind die besten Tiere auf der Welt“ „Nein, Giraffen“ „Nein, Katzen“ „Nein, Computer“) und falls man dann doch einer Meinung ist, sagt man nur ja und Amen…sonst nichts.

P.S. Die ersten 9 Kommentare bekommen von mir einen Amen-Invite. Vielleicht können wir ein bisschen die Meinungswelt aufmischen 😉